GOLD GELD LUXUS MENSCH

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   Ausstellung verlängert bis 3.9.17   

   GOLD GELD LUXUS MENSCH

   Kunsthaus sans titre   

   Gruppenausstellung mit mehr als 80 Künstler*innen

   Bernhard Ailinger / Volker Bartsch / Ana Bathe / Claudia Berg / Falko Behrendt / K. T. Blumberg /   Ingmar Bruhn /

   Lothar Böhme / Claudia Busching / Manfred Butzmann / Birgit Cauer / Frank Diersch / Michael Diller / Jo Enzweiler / Ellinor Euler

   Menno Veldhuis / Rainer Fetting / Daniel Fitzenreiter / Wilfried Fitzenreiter / Marcus Golter / Hubertus von den Goltz /

   Frank Gottsmann / Rainer Gottemeier / Ewen Gur / Magdalena Häfner / Gerald A. Hahn / Jörg von Jäckelsbruch / Christian Heinze /

   Chris Hinze / Ulrike Hogrebe / Andrea Imwiehe / Horst Janssen / Michael Jastram / Rachel Kohn / Ines Kouidis / Karoline Kroiß /

   Peter Lindenberg / Harald Metzkes / Helmut Metzner / Volker Melchior / Karl Menzen / Stephan J. Möller / Mathias Muehle /

   Kurt Mühlenhaupt / Michael Müller / Diana Obinja / Gunda Oelmann / Manfred Paul / Angelika Platen / Malkin Posorski /

   Barbara Quandt / Rebecca Raue / Werner Reister / Hassan J. Richter / Christian Rothmann / Karola Rückholz / Michelle Sachs /

   Arno C. Schmetjen / Joachim Schmettau / Hanjo Schmidt /Adam Sevens / Gerd Sonntag / Rolf Szymanski / Rin Terada /

   Hans Ticha / Strawalde / Jan Voss / Ilse Winkler / Jana Wilsky / Frank Michael Zeidler / Pomona Zipser u.a.

GOLD   GELD   LUXUS   MENSCH

Die Ausstellung mit mehr als 80 Künstlern geht in die Verlängerung bis September 2017

Einigen Veränderungen hatte das Kuratorentrio Mikos Meininger, Isolde Nagel und Werner Ruhnke in der Ausstellung vorgenommen. So konnten etliche Bilder und Grafiken, die bereits angeliefert waren, aber bisher keinen Platz in der Ausstellung hatten, mit anderen die Plätze tauschen.

Die veränderte Hängung bietet neue Kontraste zwischen den Arbeiten auf der ultramarinblauen Wand.  Auf deutlich mehr als der Hälfte der Arbeiten sind Menschen in dem Spannungsfeld „Gold –  Geld – Luxus –  Kunst“ abgebildet.

Das Thema Geld hat ebenfalls eine prominente Ergänzung bekommen: Mit dem „brutalen Wanddurchbruch“ im Gemälde „Die Falschmünzer, 1999, 195 x 200cm, von Harald Metzkes (*1929, Bautzen) einem der bedeutendsten Maler und Mitbegründer der sog. BERLINER SCHULE in der DDR.) Die alte Geschichte der unredlichen Herstellung von Zahlungsmitteln endet in diesem 2 x 2 m großen Bildtheater, aber nicht mit dem Eingreifen einer anderen Bande von Geldgierigen. Den Maler reizte das Motiv der körperlich schwer und laut arbeitenden Falschpräger mit Stempel und Hammer. Ein Verbrechen was schon allein durch den Lärm, den es mit sich bringt, selten unbemerkt bleibt, wenn man es auf diese Art und Weise angeht.

Von heutigen hochtechnisierten Prüfmaschinen werden nur ca. 95 % der falschen EURO-Münzen, beim Papiergeld sind es 100 % der Fälschungen.

Die vier einzigartigen Glasskulpturen von Gerd Sonntag sind seit Anfang Juli zu besichtigen. Der Maler und Bildhauer hat dem spröden Material Glas eine überraschend schöne neue Form gegeben. Messingdraht hält zahllosen Glasteile zusammen aus denen Abbilder menschlicher Köpfe geformt sind. Drei der Skulpturen sind durchbrochene Reliefs, die neueste aus dem Jahr 2016 hat eine offene vollplastische Form, der „Schatz“ des menschlichen Kopfes wird durch miteinander verbundene Glasschlangen und viele farbige Glassteine gebildet. Man erkennt die unendlich begeisterte und langwierige Arbeit, die in vielen Bearbeitungsschritten zwischen Ofen und Werkbank stattfindet.

Die über 100 Arbeiten von 80 Künstlern bieten Blicke auf das reiche und vielfältige Schaffen zeitgenössischer Künstler aller Generation aus Brandenburg, Berlin und anderen Regionen. Malerei, Grafik, Skulptur und Objektkunst verbinden sich vor den farbigen Wänden zu einem aussagestarken Gesamtbildwerk. Die einzelnen Arbeiten eröffnen bei genauerer Betrachtung etliche weitere Möglichkeiten, sich den Kunstwerken und deren Inhalten zu nähern.

Die Sommer-Sensation: Harald Metzkes in GOLD GELD LUXUS MENSCH ..Biennale Venedig 1984, der Cezanne vom Prenzlauer Berg …

Der sensuelle Realismus Metzkes bietet in seinen besten Stücken ein Fest für das Auge“.  Lothar Lang

 http://www.harald-metzkes.de/

Zu sehen sind vier gläserne Skulpturen von Gerd Sonntag.   

Das KUNSTFORUM Berlin (die Sammlung der Berliner Volksbank) zeigt zeitgleich eine von ihr erworbene Glas-Skulptur des Künstlers

im neuen Finanz-Center Potsdam, in der Friedrich-Ebert-Straße 115.

http://www.alles-ich.de/

Magazin „glass is more“:

http://www.gla http://www.cgs.org.uk/regions/europessismore.com/core/content.php?option=viewitem&id=74&le=11&rd=4304

Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit der drei Potsdamer Kuratoren Isolde Nagel, Werner Ruhnke und Mikos Meininger.

Sie ist während der gesamten Ausstellungsdauer erweiterbar und soll auch aktiv mit den Besuchern Veränderungen erfahren.

Ort: Kunsthaus sans titre, Französische Straße 18, 14467 Potsdam

www.sans-titre.de 

Termine: Ausstellung wurde verlängert bis 3.9.2017

Öffnungszeiten:   Do – So, 14 – 19 Uhr              und nach Vereinbarung   +49 (0)172 – 394 20 39

Eintritt: 3,- €

Der Galerieraum ist nicht barrierefrei!

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Ankündigung:

Drei Künstler – über die Alpen, zum Meer, zum Meer

Hack / Hartmetz / Kamecke

Donnerstag, den 7.September 2017, um 19:30 Vernissage

8.9. – 8.10.17

Fotographie: Otto von Kameke

Bei Otto von Kameke ist es der Beginn des Industriezeitalters, die den Spross einer alten preussischen Adelsfamilie in die Bergwelt führt. Der äußerst begabte und sehr produktive Zeichner und Maler v. Kameke arbeitete sich an der Naturgewalt Gebirge ab. Hochgebirge türmt sich in seinen Bildern zu monumentaler Prächtigkeit auf. Die Spuren menschlicher Siedlungen und Wege sind minimal vermerkt, aber sie sind fast immer sichtbar. Der Mensch ist kaum aufzuhalten in seinem Drang zu schauen, was hinter dem Sichtbaren steckt. Die gemalten Alpenpässe existieren seit vorgeschichtlicher Zeit und wurden zu Kamekes Zeiten noch von Schmugglern und Fernhändlern genutzt. Der Maler aus dem Flachland zeigt die Alpen in einer Zeit, als moderne Verkehrsmittel den Tourismus bequemer machte und eine Vielzahl von Reiseführern die nötigen Orientierungshilfen boten.

Für viele Bergenthusiasten, die auch den nötigen finanziellen Hintergrund hatten,  wurden die Berge zu Sehnsuchtsorten. Nicht zuletzt durch die Gemälde Otto v. Kamekes.

Skulptur: Klaus Hack, Skulpturen in Holz

Klaus Hack hat eine Bildwelt geschaffen, die gegenüber der Bergwelt in den Arbeiten  Otto von Kamekes  und der Licht und Schattenstruktur in der Fotografie von Rudolf Hartmetz  das Menschlich –  Schöpferische als Teil der Naturgestalt unterstreicht. Die Variationen der sich wiederholenden Strukturen in der Bildmaterie des Holzes werden mit Symbolen des menschlichen Körpers teilweise lesbar und erzählen von Glauben, Lieben, Bewegung, Sehnsüchten, alter Ordnung und Sehweisen. Diese Figuren spiegeln den Mythos und die Erzählungen der Menschen wider. Eine Konfrontation im besten Sinne zu den Werken v. Kamekes und Rudolf Hartmetz‘ entsteht.

Fotografien: Rudolf Hartmetz

Rudolf Hartmetz begann 1991 im Alter von fast 50 Jahren Europa an seinen entlegenen geschichtsmythischen Orten zu fotografieren. Das kontrastreiche Licht der Wintermonate hat ihn eindrucksvolle grafische Schönheit fotografieren lassen. Das künstlerische Sehen ist hier dem Objekt mit einer handwerklichen Präzision und Geduld begegnet, die den fotografischen Augenblick in ein endlos zu schauendes Welttheater verwandelt. An der Schwelle zur Digitalisierung der Fotografie zeigt Hartmetz, wie vor ihm Kameke in einer anderen Art künstlerischer Darstellung, wie wesentlich künstlerisch gestalterisches Können ist.