Über die Alpen zum Meer zum Meer

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Kategorie: 2017, Ausstellungen, Oktober

Über die Alpen zum Meer zum Meer

Otto von Kameke     Gemälde
Klaus Hack                Skulptur
Rudolf Hartmetz      Fotografien

9.9. – 8.10. 2017
Do – So 14.00 – 19.00 Uhr
und nach Vereinbarung 0172-394 20 39
wir bitten um 3€ Spende

 

Klaus Hack Skulpturen

geboren 1966 in Bayreuth, aufgewachsen auch in Alpennähe, 1989 Studium an der
Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg bei Professor Wilhelm Uhlig, 1991 – 1995
Hochschule der Künste Berlin bei Professor Rolf Szymanski, Professor Lothar Fischer. 1995
Abschluss als Meisterschüler. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet und lebt Klaus Hack in
Seefeld/ Brandenburg. Die Arbeiten von Klaus Hack stehen einerseits in der Tradition der
fränkischen Bildhauerkunst, ihre idolhafte Gestik zeigt aber immer wieder archaische
Abstraktion und zeitlose Bilderzählungen. Der Baumstamm bietet die Form in seinen
gewachsenen Strukturen an, Klaus Hack arbeitet die Gestalt handwerklich souverän heraus,
als Material genügt ihm meist der eine Baumstamm. Die Arbeit an den gerasterten Texturen
der äußeren Form der Kleider- und Babelfiguren bezeichnet Hack als eine Art Meditation für
Bildhauer. Mit den weißfarbenen Fassungen reduziert Hack die Warmtonigkeit des Holzes,
die plastische Form wird stärker konturiert. In der Ausstellung stehen Klaus Hacks Figuren
symbolisch für die reisende Menschheit, über die Alpen bis an die Meere um Europa. Eine
Reise, die viele unserer Vorfahren unter härtesten Bedingungen und wir heute mit der
Leichtigkeit der modernen Verkehrsmittel immer wieder tun. Heute ist Europa wieder
Sehnsuchtsort für viele Menschen, die alles zurücklassen und alles riskieren um hierher zu
gelangen. Das Thema Tod hat Klaus Hack schon in seiner Totentanz Arbeit auf
monumentale Drucktrommeln aus Baumstämmen in den Jahren 1999 bis 2001 gestaltet. In
der Ausstellung steht heute die Figur des müden Todes für das sinnlose Sterben in Kriege und Völkerwanderungen der Geschichte und der Gegenwart.

Rudolf Hartmetz

Fotografiengeboren 1941 in Lodz, aufgewachsen in Hartha / Sachsen, Fotografenlehre, Militärdienst, Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Diplom, Mitglied im Verband Bildender
Künstler. Erste selbstständige Arbeiten als Dokumentarist beim Aufbau des
Erdölverarbeitungswerkes Schwedt an der Oder, später Fotograf an der Bauakademie in
Berlin, seit 1971 freischaffend, bis 1991 in Frankfurt (Oder), danach in Bautzen, 2006 Umzug
nach Rheinsberg / Mark. Nach kurzer schwerer Krankheit im April 2007 in Rheinsberg
verstorben.
Arbeiten vorwiegend in Landschaft, Stadtbild, Denkmalpflege
Aus dem Projekt “ Auf der Suche nach Europa“; sind die Aufnahmen in der Ausstellung im
sans titre ausgewählt.
Im Jahre 2003 hatte das Deutsche Architektur Museum Frankfurt am Main eine Ausstellung
mit Fotografien aus diesem Projekt unter dem Titel „Frühlicht – Eine Spurensuche“ gestaltet.

Otto von Kameke Gemälde

geboren 1826 in Stolp (Pommern), verstorben 1899 in Berlin. In seiner ersten Karriere beim
preussischen Militär brachte er es bis zum Hauptmann. 1860 wechselte er zur Kunst, reiste
nach Rom für zwei Jahre Naturstudium. Danach trat er in die Landschaftsklasse der
neugegründeten Großherzoglich Sächsischen Kunstschule Weimar bei Stanislaus von
Kalkreuth ein. Dort wurde, angeregt durch die Schule von Barbizon in Frankreich die
Freiluftmalerei, die Arbeit vor der Landschaft, auch unter schwierigsten Bedingungen, gelehrt
und propagiert. Ein späterer und prominenter Schüler der Weimarer Malerschule war
beispielsweise Max Liebermann. Die großformatigen Alpenlandschaften Kamekes zeigen
eine unromantisch bedrohliche Natur, der die dort lebenden Menschen ihr Dasein mühevoll
abtrotzen. Den Reisenden vergangener Zeiten bot die Reise über die Alpenpässe große
Strapazen und viele Unwägbarkeiten. Zu Zeiten Kamekes begann der technische Fortschritt
der Eisenbahn, die Bergwelt zugänglicher zu machen

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